Neu! Aktuelle Speisekarten der Mensa:

> 16.05. - 20.05. > 23.05. - 27.05.    
                   
   
                   

 

 

 

Die Schülerfirma "Sommerbäckerei" verkauft an den nächsten drei Samstagen

- also am 07.05.2011, am 14.05.2011 und am 21.05.2011 -

wieder ihr bewährtes"Flattichbrot" auf dem Münchinger Wochenmarkt.
Neu im Angebot ist ein Dinkel-Körner-Brot.


Wir freuen uns auf viele Kunden!

   
                       

 

  Casting bei KOMÜKA      
         
 

„Alles, was ein Bewerber braucht, ist eine besondere Begabung und Fertigkeit sowie den Mut vor Publikum aufzutreten.“

Die Arbeitsgemeinschaft „Orientalischer Tanz“ der Flattichschule nahm die Anregung von Frau Ella Hornung, der Vorsitzenden des Vereins KOMÜKA Talente e.V. an und tanzte beim nicht öffentlichen Casting im Widdumhof am 4.5.2011 zur Musik von Sertap Erener „ Everywhere that I can“ vor.

Die Schülerinnen stellten sich anschließend konzentriert und mit geröteten Wangen den Fragen des Fachpublikums, darunter Vertretern von Künstleragenturen.

   
 

Es wird noch einige Wochen dauern, bis das KOMÜKA Team entscheidet, welche Künstler den Kleinkunstabend bestreiten. Es war eine aufregende Erfahrung!

Dagmar Müller-Buchalik
Fotos: Klaus Jürgen Wiemers

 
                       
       
             
       
             
       
             
             

 

 

 

Flattichschüler überreichen Spende an „Seniorenzentrum Spitalhof Münchingen“

 
         
 

Am vergangenen Donnerstag übergaben 15 Klassensprecher der Flattichschule einen riesengroßen Geldsack mit einer Spende in Höhe von 474,- Euro an den „Förderkreis Spitalhof“. Dieser Geldbetrag war durch die Einnahmen aus dem in der Schule alljährlich stattfindenden gemeinsamen Weihnachtsfrühstück von Schülern und Lehrern zusammengekommen. Frau O'Rourke, die Leiterin des Seniorenzentrums und Herr Dr. Koblinger, Vorsitzender des Förderkreises Spitalhof Münchingen, freuten sich sehr darüber und revanchierten sich bei den Überbringern mit leckeren Erdbeerwaffeln und Kaffee.

Wolfgang Werner

   
                       

 

 

  Fit wie ein Turnschuh?          
                       
 

Am Dienstag den 12.04.11 und am Mittwoch den 13.04.11 durften die Kinder der ersten und zweiten Klassen anhand des sog. Kinderturntests unter Beweis stellen, wie fit, beweglich und ausdauernd sie sind. Dank des TSV-Kinderturnteams und einiger Eltern war es möglich, den Test während der regulären Sportstunde durchzuführen. Da das Auswertungsverfahren sehr anspruchsvoll ist, werden die Schüler und Schülerinnen die Ergebnisse erst nach den Osterferien erfahren. Anhand der Urkunde erkennen die Jungen und Mädchen, wo sie bereits top fit sind oder in welchen Bereichen sie noch etwas tun müssen.

Da der Kinderturntest in allen Grundschulklassen durchgeführt wird, können die Erst- und Zweitklässler dann gleich im nächsten Schuljahr unter Beweis stellen, ob sie sich konditionsmäßig schon verbessert haben.

Edith Sautter

 
                       

 

 

 

40-jähriges Dienstjubiläum an der Flattichschule

         
                       
 

Anfang März 2011 feierte der Lehrer Hans-Albrecht Lannes an der Flattichschule in Münchingen sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz würdigte Rektor Werner Schoner den Jubilar und überreichte ihm das Dankschreiben des Staatlichen Schulamtes Ludwigsburg und die Dankurkunde des Ministerpräsidenten.

 
                       
 

Nach seinem Studium an der Pädagogischen Hochschule nahm Hans-Albrecht Lannes im April 1975 seinen Dienst an der Flattichschule auf. Bereits mehr als dreieinhalb Jahrzehnte lang unterrichtet er erfolgreich als Klassenlehrer überwiegend in der Grundschule. Doch auch viele Haupt- und Werkrealschüler profitierten insbesondere von seinen hervorragenden Kenntnissen im Fach Bildende Kunst. Die von ihm unterrichteten Schüler konnten daher schon so manche Preise in Wettbewerben einheimsen. 22 Jahre lang betreute er zudem die Schülerzeitung „Guckloch“, die in landesweiten Wettbewerben immer wieder Preise auf den vorderen Plätzen gewann und auch Landessieger wurde.

   
                       
  Als Leiter des Fachbereiches Bildende Kunst trägt er mit hohem Arbeitseifer wesentlich zu dessen Erscheinungsbild bei. Seit 1979 ist Hans-Albrecht Lannes zudem mit großem Erfolg in der zweiten Ausbildungsphase der Lehrerausbildung als Mentor tätig und betreut die Lehramtsanwärter mit überdurchschnittlichem Einsatz. Durch seine engagierte Mitarbeit in vielen Arbeitsgruppen verleiht er dem Schulleben wichtige Impulse und trägt so in hohem Maße zum Erfolg der Flattichschule bei.  
                       
 

In seiner Laudatio lobte Rektor Werner Schoner das außerordentliche Engagement des Kollegen und wünschte Herrn Lannes noch weiterhin viel Elan und Durchhaltevermögen für seine erfolgreiche Arbeit an der Flattichschule.

Schoner

 
                       
                       

 

 

  Die erste Fahrerlaubnis            
                   
 

Wir haben geübt, wir haben uns die Finger abgefroren, wir haben gelernt, wir haben geübt und geübt, gelernt und trainiert – und wir haben es geschafft:

Zwischen Anfang Dezember und Mitte Februar haben wir uns mit Herrn Schönwälder und Herrn Feuchtner von der Jugendverkehrspolizei auf unsere Radfahrprüfung vorbereitet. Das Ergebnis: Wir Viertklässlerinnen und Viertklässler haben die theoretische und die praktische Prüfung bestanden !

 

   
                   

 

 

 

 

Kleine und große Bläser an der Flattichschule

         
  Vor den Faschingsferien war es wieder so weit: Der Jugendleiter des Musikvereins Münchingen Frank DiMarco und sein Stellvertreter Justus Dulig stellten den Zweitklässlern der Flattichschule die Blasinstrumente vor, die man an der Musikschule erlernen kann.    
                       
    Gespannt lauschten die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Tönen der Instrumente, sondern auch den Erklärungen, welche Instrumente nun Holzblasinstrumente sind und welche zu den Blechblasinstrumenten gehören. Ein besonderer Höhepunkt war jedoch, die Instrumente selbst auszuprobieren. Einem Instrument einen Ton zu entlocken, stellte eine große Herausforderung dar.  
         
  Aufgrund der guten Anleitung gelang dies dennoch vielen Kindern und manche hatten sogar schon beim ersten Versuch ein Erfolgserlebnis. Als den kleinen Zuschauern am Schluss der Stunde noch ein Musikstück live vorgetragen wurde, war die Begeisterung groß. Vielleicht ist nun für den Nachwuchs der Musikschule gesorgt?    
                       
   

Frank DiMarco und Justus Dulig vom Musikverein Münchingen sei hiermit noch einmal ganz herzlich für diese gelungene Einführung in die Welt der Blasinstrumente gedankt.

Waltraud Gemmi

 
                       
                       
                       
                       

 

 

 

Eine gelungene „Sightseeingtour durch London“

   
 

Am Mittwoch, den 19.01.2011, hatten wir Kinder aus der Klasse 4 c eine englischsprachige Aufführung im Musiksaal der Flattichschule . Alle Eltern und Geschwister waren dazu herzlich eingeladen. Vorgeführt wurde eine eintägige Sightseeingtour durch London.

Dieses Stück vorzubereiten war harte Arbeit. Zuerst stellten wir im Englischunterricht unsere Requisiten her. Danach waren der Big Ben, der Buckingham Palace, das Britische Museum, das London Eye, Madame Tussauds, der Tower und die Tower Bridge auf Pappkartons zu bewundern.

Die Texte für das Theaterstück haben wir uns zum größten Teil selbst ausgedacht. Das Lied „Come to London“ sollte dann die Vorstellung abrunden. Nun musste das Stück nur noch fleißig geübt werden.

 
 

Die Story erzählte von einer jungen Dame, die eine Sightseeingtour durch London gewonnen hatte. Zuerst musste sie also zum Flughafen und einchecken, um dann mit dem Flugzeug nach London fliegen zu können. Während des Fluges wurden die Gäste von einem Steward mit Getränken verköstigt. In London angekommen, kümmerte sich sogleich ein weiblicher „tourguide“ um die Touristen, indem sie zusammen eine Fahrt mit dem roten Doppeldeckerbus durch die englische Hauptstadt mit ihren berühmtesten Sehenswürdigkeiten unternahmen. Vor dem Buckingham Palace trafen die Reiselustigen dann auf die Queen, die gerade mit ihrem Auto in Richtung „gates“ chauffiert wurde. Außerdem konnten sie die „royal guards“ bewundern und eine furchterregende Mumie erwartete ihre Besucher im Britischen Museum, um ihnen einen gehörigen Schreck einzujagen!

   
             
 

Vor dem Auftritt waren natürlich alle Beteiligten, einschließlich unserer Lehrerin Frau Zimmermann, sehr aufgeregt. Doch der Applaus des Publikums und die lobenden Worte zeigten, dass alle Zuschauer richtig beeindruckt waren und die Sightseeingtour ein voller Erfolg war.

Dorothee Schwanauer, Klasse 4 c

 
             

 

 

 

Völkerballturnier der Klassen 3 und 4 der Flattichschule und Strohgäuschule am 28.01.2011

 
 

Am Freitagmorgen trafen sich die dritten und vierten Klassen, begleitet von ihren Maskottchen, zum traditionellen Völkerballturnier in der Sporthalle am Hallenbad. Alle waren schon ganz aufgeregt, vor allem die Drittklässler, die in diesem Jahr zum ersten Mal an diesem Turnier teilnahmen.

   
                   
  Alle acht Klassen spielten auf drei Feldern gegeneinander, so dass jede Klasse sieben Spiele zu absolvieren hatte. Dabei gaben natürlich alle ihr Bestes! Es ging allerdings nicht nur darum, viele Spiele zu gewinnen, sondern es galt auch, sich möglichst fair zu verhalten, denn am Ende gab es neben den Urkunden für alle Plätze auch den begehrten „süßen“ Sozialpokal für die fairste Mannschaft des Turniers.    
                   
 

Den ersten Platz und somit den Wanderpokal ergatterten in diesem Jahr punktgleich zwei Klassen, nämlich die 4b und 4c. Auf dem zweiten Platz folgte die Klasse 3c. Den Sozialpokal gewann die Klasse 3/4 der Strohgäuschule. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner aber auch an die anderen Klassen, denn alle waren mit Begeisterung, Teamgeist und Fairness dabei!

   
                   
 

Herzlichen Dank unseren Sportlehrerinnen Frau Sautter und Frau Wanner für die aufwändige Organisation und allen helfenden Lehrerinnen und Lehrern.

Für die Klassen 3 und 4

S. Groß
   
                   
                   

 

 

                   
  aus der Zeitschrift: „Handfest – Das Jugendmagazin des Handwerks“, Ausgabe 1/2011  
                   
  BACKEN WIE FRÜHER, LERNEN FÜR SPÄTER  
  EINSTIEG INS BERUFSLEBEN DURCH SCHULPROJEKT          
                   
  Während ihre Klassenkameraden nach Schulschluss schon zuhause sind, beginnt das Wochenende für Monika, Natalie, Serdal und Mario an diesem Freitag noch lange nicht. Denn die vier Schüler backen als Teil eines Projekts Brot, das sie dann samstags auf dem Wochenmarkt verkaufen. Die Schülerfirma zahlt sich doppelt aus: In den Geldbeuteln der Schüler und mit einem ersten Einblick ins Berufsleben.  
                   
 

Mit einem kräftigen Schwung kippt Wolfgang Werner den großen Eimer mit Teig auf die Arbeitsplatte des Münchinger Backhauses, einem der wenigen, die es noch im Kreis Ludwigsburg gibt. Gekonnt teilt die 17-jährige Monika die Masse in etwa ein Kilogramm schwere Stücke. "Jetzt müsst ihr kräftig und schnell arbeiten", treibt der Lehrer seine Gruppe an.

Vor drei Jahren startete das Projekt "Sommerbäckerei" mit Freiwilligen der 7. Klasse der Flattichschule in Korntal-Münchingen. Das Prinzip ist seither unverändert: Jeder Schüler zahlt zu Beginn zehn Euro für die Zutaten wie Hefe, Butter, Salz, Milch und Mehl als Kapitaleinlage in die Schülerfirma. Zusammengerührt wird alles dann in der Backstube der Bäckerei Trölsch, die als "Bildungspartner" auch das notwendige Backequipment zur Verfügung stellt.

   
                   
  MEHR ALS NUR EIN BISSCHEN BACKEN          
                   
 

Doch beinahe wäre das Projekt schon zu Beginn gescheitert, denn ganz so leicht ist das mit dem Wirtschaften nicht: "Am Anfang haben wir gedacht, das ist eine nette Idee: Wir kommen hierher, backen ein bisschen Brot und verdienen Geld", erzählt Monika.

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Farben der Erde

           
 

Am Mittwoch, den 10.11.2010 hieß das Thema für die Klassen 4a und 4c „Farben der Erde“. In den Zeichensaal kamen Frau Vetter, eine Künstlerin und Herr Schneider als Bodenkundler. Zuerst zeigte Herr Schneider uns zwei Kästen mit Erde, die ganz verschiedene Farben hatten. Wir lernten, welche Ursachen zu dem unterschiedlichen Aussehen führen. Außerdem standen da noch viele Eimer mit Erden in den Farben schwarz über braun bis rot.

 
 

Jede Gruppe bekam Mörser, Pinsel, Siebe und einen Abfalleimer. Wir durften uns eine Erde aussuchen. Abwechselnd mörserten wir die Erde und siebten sie danach durch. Anschließend mischten wir das Erdpulver vorsichtig mit Wasser und so erhielten wir dickflüssige Farbe zum Malen. Wir gaben auch noch Holzleim dazu. Die Farbe kam in einen kleinen Behälter mit Deckel, damit sie nicht austrocknet. Jede Gruppe stellte eine Farbpalette mit fünf Erdfarben her.

   
                 
 

Nun konnte jedes Kind mit dem Pinsel, mit einem Spachtel oder direkt mit den Fingern sein eigenes Bild beginnen. Frau Vetter gab uns immer wieder Tipps, was wir mit den Farben noch alles machen konnten. Es gab ganz viele unterschiedliche Bilder.

 
         
                 
                 
 

Nach dem Malen putzten wir die Tische und das war eine Menge „Drecks“arbeit. Zum Schluss fanden wir zu einem Kreis zusammen und besprachen und erklärten unsere Kunstwerke.

Dass man mit Erde so toll malen kann!

Klassen 4a und 4c

   
                 

 

 

             
 

Nachlese 2010

TSV-„Kinderturntest“ auch in den Klassen 3 und 4 der Flattichschule

 
 

Seit 4 Jahren wird der Kinderturntest des Turn- und Sportvereins Münchingen in den ersten und zweiten Klassen der Flattichschule durchgeführt. Um die sportliche Entwicklung der Kinder längerfristig beobachten zu können, entschlossen wir uns, diesen einstündigen Test, bei dem es um die Kondition der Kinder geht, auch in den Klassen 3 und 4 durchzuführen.

In der Vorweihnachtszeit, in der es normalerweise eher ums Backen und Naschen geht, nahmen die Übungsleiterinnen des TSV-Münchingen zusammen mit den Klassenlehrerinnen und Sportlehrerinnen der Flattichschule diesen Kinderturntest ab. Dabei wurden sie von Eltern der Schüler unterstützt.

Anhand einer Urkunde können die Kinder mit Hilfe der Eltern oder in Eigeninitiative aufgezeigte Schwächen individuell verbessern oder sich Tipps bei den Sportlehrerinnen holen. Angesichts der Terminnöte in der Vorweihnachtszeit gebührt den Übungsleiterinnen des „TSV-Kinderturnen“ Frau Mangold, Frau Dede, Frau Diele und Frau Richter ein besonders großes Dankeschön für ihren außerordentlichen Einsatz.

Herzlichen Dank auch den Eltern Frau Schembera, Frau Hellmich, Frau Weckerle, Frau Dürr, Frau Mitrakis, Frau Eckart und Frau Brogle für ihre Unterstützung.

Edith Sautter

 
     

 

 

                       
 

„PraxisParcours“

         
 

Das Projekt „PraxisParcours“, veranstaltet von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. im Auftrag des Wirtschaftsministeriums, hat das Ziel, Schüler/innen auf ganz praktische Art mit technischen und handwerklichen Berufen in Kontakt zu bringen. In der letzten Dezemberwoche durften die Klassen 8a und 8b der Flattichschule mehrere Berufe und Tätigkeiten kennen lernen sowie verschiedene Werkstätten der Bildungsakademie besuchen und unter fachkompetenter Anleitung Hand anlegen. Sechs Bereiche öffneten ihre Tore: Hydraulik/Pneumatik, CNC-Technik, Bürokaufleute, Sanitär-/Heizungs- und Klimatechnik, Zahntechnik und die Schreinerei.

   
                       
 

„Ich fand es gut, einmal in den Beruf des Schreiners hinein zu schauen. Sie stellen fast alle Teile selbst her. Doch ich habe gemerkt, dass dieser Beruf nichts für mich ist. Bei den Stationen fand ich eigentlich alles gut. Ich ging offen auf die Aufgaben zu und fühlte mich wohl dabei.“ (Ebru C.)

 
 

„Mir hat gefallen, dass man am Anfang die Mädchen und die Jungen getrennt hat. Die Abteilung Pneumatik fand ich eigentlich nicht so gut, weil man da so lange stehen musste, außerdem musste man da Schläuche anbringen, was ich gar nicht kapiert habe. Beim PraxisParcours haben mir aber viele andere Stationen gefallen. Ich fand es auch gut, einmal eine Überweisung auszufüllen.“ (Jessica A.)

 
 

„Ich fand die 20 Stationen gut. Meine Lieblingsstation war die „Zauberkugel“, denn die war sehr schwer. Wir durften auch eine Toilette zusammenbauen. Das war sehr lustig, denn jeder hat irgendetwas falsch gemacht. Der Ausbilder war sehr freundlich, darum hat mir das Ganze so viel Spaß gemacht.“ (Christopher C.)

 
 

„Mir hat es gefallen, weil wir mit Maschinen arbeiten durften. Und weil ich jetzt weiß, dass Schreiner nichts für mich ist, komme ich gar nicht auf den Gedanken so etwas zu machen.“ (Alessandro C.)

 
 

„Es hat Spaß gemacht neue Dinge auszuprobieren und die Ausbilder waren sehr nett.“ (Karoline A.)

 
 

„Ich fand das mit den Bürokaufleuten toll. Wir durften auch Mousepads gestalten, ins Internet gehen und Musik hören.“ (Julian B.)

 
     
 

Das Projekt „PraxisParcous“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Dadurch entstehen den Schulen und den Schülern keine Kosten. Wir bedanken uns bei den geduldigen und freundlichen Ausbildern sowie bei Frau Mischkowski , verantwortlich für den Ablauf des Projekts an der Bildungsakademie und bei unserem Kollegen Herrn Werner, der die Gesamtverantwortung für die Berufswegeplanung an der Schule trägt.

 

Claudia Epple, Klassenlehrerin 8a, Dagmar Müller-Buchalik, Klassenlehrerin 8b

 
                       

 

 

                       
 

Kalte Füße, heißer Tee

         
 

Kontrastreicher hätten die letzten beiden Schultage für die Werkrealschüler der Flattichschule im alten Jahr nicht sein können: Eisig, sportlich, schnell der Montag, warm und eher gemütlich der Dienstag. Doch nun der Reihe nach:

 
  In 3 Bussen waren die Klassen 5-10 am Montag vor den Ferien freudig in Richtung Bietigheim ausgeschwärmt, um die dortige Eishalle gemeinschaftlich „in Besitz“ zu nehmen. Kaum angekommen drehten die ersten Läufer bereits ihre Runden. Die „Eis-Debütanten“ konnten mit vielen helfenden Händen rechnen und versierte Eiskunstläufer schwebten zu Diskoklängen temporeich und souverän über das eisige Element.    
         
   

Trotz sportlicher Betätigung wurde im Laufe der Zeit immer häufiger über kalte Füße geklagt, die jedoch im geheizten Bus auf der Rückfahrt schnell wieder auftauten. Erschöpft aber glücklich kam die Flattich-Schar trotz dichten Schneetreibens wieder heil in Münchingen an.

 
                       
                       
  Den Abschluss des Schuljahres 2010 bildete dann am nächsten Tag das seit nunmehr 12 Jahren traditionell stattfindende sogenannte „Flurfrühstück“. Für zehn Grund- und Werkrealschulklassen im Flur des zweiten Stockwerks ein gemeinsames Frühstück zu zaubern, das erfordert sorgfältige Planung, großes Engagement und tatkräftiges Miteinander. Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a und 7b hatten unter der Leitung von Wolfgang Werner und gemeinsam mit ihren Klassenlehrern eben dies unter Beweis gestellt und für das Gelingen dieses Projekts gesorgt: Da galt es einzukaufen, aufzubauen, jede Menge Tische zu decken, zu dekorieren, Teekannen und Butterteller aufzufüllen und unentwegt Brötchen nachzufüllen. Sogar eine kleine Weihnachtsbildershow wurde den Frühstücksgästen geboten.    
     
   

Bunt gemischt saßen an diesem Vormittag Grund- und Werkrealschüler an den Tischen und nach anfänglich kritischem Beäugen beider Seiten kam man bald miteinander ins Gespräch. Im Nu fühlten sich „die Großen“ für ihre kleinen Nebensitzer verantwortlich. „Ich kenne jetzt schon ganz viele Namen von den Mädchen aus der 9b“, berichtete voller Stolz eine Viertklässlerin nach dem Frühstück.

   
 

Zukünftig werden sich einige der Schülerinnen und Schüler wohl auf persönlichere Weise im Schulhaus begegnen. Ein schöner Effekt dieses letzten Schultages.

Brigitte Wutsch

 
                           
                           

 

                 
 

Ein Klassenraum als „Filmstudio“

         
 

In den letzten Wochen beschäftigte sich die Klasse 4b der Flattichschule im Fächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“ mit dem Thema „Ernährung“. Als Abschluss dieser Unterrichtseinheit beschlossen die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Greb, einen Film zu diesem Thema zu drehen. Eine Wissenssendung sollte es sein, bei der andere etwas über gesunde Ernährung lernen können. Die Schüler der Klasse 4b entschieden sich für eine Kindersendung nach dem Vorbild der bekannten Sendung „Löwenzahn“. Nachdem das Drehbuch geschrieben war und sich jedes Kind eine Rolle ausgesucht hatte, ging es auch schon los: Texte wurden geübt, Requisiten gesucht und bald begannen die Dreharbeiten. Dabei übernahmen Kinder sogar den Job von Kameraleuten. Auch beim Schneiden der Filme wurden sie selbst aktiv. Schon nach gut einer Woche konnte dann die Premiere vor den Eltern, Geschwistern und Freunden stattfinden. Rund 80 Personen strömten an diesem Donnerstagnachmittag in die Schule, um sich das Ergebnis anzuschauen. Das Feedback: Ein mehr als gelungener Film.

 
         
                 
 

Die Besucher konnten direkt im Anschluss ihr erworbenes Wissen zum Thema „Gesunde und ausgewogene Ernährung“ anwenden, indem sie sich bei dem von den Kindern geplanten Buffet nach dem Prinzip der „Ernährungspyramide“ bedienten.

Johanna Greb

 
                 

 

 

                           
 

Hexenhäuschen auf dem Münchinger Wochenmarkt

             
  Am Samstag, den 20. November waren wir, die Klasse 9a der Flattichschule, von 7.00 Uhr – 12.00 Uhr mit selbstgefertigten Hexenhäuschen und selbstgebackenem „Flattichbrot“ auf dem Münchinger Wochenmarkt vertreten. Die Hexenhäuschen waren in Zusammenarbeit mit unserem Bildungspa rtner, der Bäckerei Trölsch, gefertigt und uns zum Verkauf für unsere Klassenkasse zur Verfügung gestellt worden. Ein herzliches Dankeschön nochmals an dieser Stelle.  
                           
   

Unter fachkundiger Unterweisung von Frau Trölsch höchstpersönlich dekorierten und verpackten vier Schülerinnen unserer Klasse mit großem Eifer und viel Spaß die wunderschönen Häuschen.

Außerdem konnten wir noch knuspriges selbstgebackenes Flattichbrot zum Verkauf anbieten. Unter Leitung von Herrn Werner hatte die Schülerfirma in der „Backstube“ der Firma Trölsch den Teig gemacht und am Nachmittag im Backhaus mehr als 40 Laibe ausgebacken. Auch dafür sei Dank gesagt.
 
                         
 

Nach schleppendem Marktbeginn kamen mit zunehmender Helligkeit immer mehr Münchinger Bürgerinnen und Bürger und kauften an unserem Stand ein. Kurz vor Mittag waren wir beinahe ausverkauft. Froh, wenn auch etwas durchgefroren, konnten unsere Jungs den Stand dann wieder abbauen und in der Schule verstauen.

Klasse 9a der Flattichschule

   
                         

 

 

                           
  Besuch bei Ritter Sport              
                           
 

Wir, einige Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, waren am 16. November in Waldenbuch bei Ritter Sport.

Nachdem wir uns zuerst einen Film über die Familie Ritter angeschaut hatten, ging es in die Ausstellung. Dort entdeckten wir sofort einen Apparat, in dem ein kleiner LKW herum fuhr und auf Knopfdruck Schokolade an uns lieferte. Das gefiel uns sehr! Wir drückten x-mal drauf bis wir ganz viel Schokolade hatten. Interessant fanden wir auch die Kästen, die – auch auf Knopfdruck - einen bestimmten Schokogeruch verbreiteten.
 
                           
   

Danach durften wir in die „ Schokowerkstatt“ . Als erstes mussten wir weiße Kittel anziehen. Eine Frau erklärte uns, woher die Schokolade kommt und wie sie gemacht wird.

Dann probierten wir Schokolade herzustellen. Man sagte uns genau, was wir machen sollten.
   
             
  Zunächst bekamen wir flüssige Schokolade in eine Schüssel gefüllt und konnten dann selbst 3 verschiedene Süßigkeiten wie z.B. Nüsse, Smarties oder Erdbeeren dazu geben. Diese gut zu verrühren war sehr wichtig.

In Formen abgefüllt kam die Schokomasse in den Kühlschrank und wir hatten Zeit, die Verpackung herzustellen.

 
 

Christoph, Ufuk (Kl. 5a), Celine, Katarina (Klasse 5b), Hauke, Sasha, Tomik (Kl. 6a) und Andre-Frank (Kl. 6b),
Teilnehmer am Ganztagesangebot „Schokolade“

 
                           

 

 

                           
 

Straßennamen - nachgeforscht!

             
 

Oft fällt es den Gemeinde- und Stadtverwaltungen nicht schwer, Namen für neue Straßen zu finden. Sie nennen sie Drossel-, Fink-, Wald- oder Hauptstraße. Schwieriger wird es, wenn Straßen den Namen einer Person erhalten. Dies führt häufig zu langen Diskussionen und heftigen Kontroversen. Noch kritischer kann es werden, wenn eine Straße umbenannt werden soll.

Wir, die Klasse 8b der Flattichschule, bestehend aus Schülern der Gemeinden Hemmingen, Ditzingen und Korntal, begaben uns auf Spurensuche und forschten nach Carl Peters. Die Carl–Peters –Straße in Korntal rückte ins Visier der Ermittler.

 
 

Da über alle wichtigen Angelegenheiten der Gemeinde entscheidet, luden wir eine langjährige Gemeinderätin der SPD, Frau Frohnmaier aus Münchingen, zu einem Interview in die Klasse ein.

„Frau Frohnmaier, wer hat den Antrag gestellt, dass die „Carl–Peters–Straße“ umbenannt werden soll?“ „Den Antrag hat der Herr Bürgermeister gestellt.“ „Wie verläuft so eine Straßenumbenennung?“ „ Es wird ein Antrag gestellt und dann sagt jeder im Gemeinderat seine Meinung und zum Schluss wird abgestimmt. Bei Abstimmungen hat man oft auch Niederlagen, aber man muss sich fügen; demokratische Beschlüsse haben Bestand.“

   
 

Frau Frohnmaier wurde schon des Öfteren mit dem Namen „Carl Peters“ konfrontiert. Vor Jahren fragte sie ihre Tochter in Geschichte ab zu den Themen “Imperialismus“ und „Kolonialismus“ und schon damals tauchte dieser Name auf. „ Mama, da musst du etwas tun, du bist doch im Gemeinderat. So ein Mensch hat doch keinen Straßennamen verdient.“

 
 

Frau Frohnmaier blieb am Ball und ergriff am 10. Januar 2010 bei einer Bürgerinformation im Korntaler Feuerwehrhaus Partei für den Antragsteller. Über 100 Anwohner der Carl–Peters–Straße waren gekommen und äußerten zum Teil aufgewühlt ihren Unwillen zur Umbenennung.

 
                           
   

Wer war nun dieser Carl Peters? Er war ein Afrikaforscher, ein Kolonialist, ein Rassist, ein extremer Egoist und ein Mörder. Mit Hilfe von Schutzverträgen erschlich er sich im heutigen Tansania Land von den Einheimischen und gründete die Kolonie Deutsch -Ostafrika. Der „Schülerwettbewerb zur politischen Bildung“ fordert die Teilnehmer zu einer begründeten Stellungnahme auf. Wie würdet ihr als Gemeinderat bzw. Gemeinderätin entscheiden?

 
                           
 

„Eine Straßenumbenennung ist teuer, besonders für Firmen. Viele Sachen müssten neu bedruckt werden z.B. Flyer, Prospekte, Schilder, Handzettel…“ (Kim / Ditzingen)

„Ich würde mich enthalten. Wenn ich abstimmen müsste, wäre ich wahrscheinlich eher für eine Umbenennung, weil ich es nicht ertragen kann, wenn Menschen so gequält werden. Ich finde Carl Peters hat es nicht verdient, dass eine Straße nach ihm benannt wird.“ (Julia / Hemmingen)

„Wenn die Menschen gerne in der Carl-Peters-Straße leben, warum sollte sie der Bürgermeister dann unglücklich machen? Er wäre damit der Feind der Anwohner. Aber andererseits hat dieser Mensch keinen Namen verdient. Aber, da ihn sowieso keiner kennt, finde ich, soll die Straße ihren Namen behalten.“ (Tarek/ Hemmingen)

„Ich bin gegen eine Namensänderung. Carl Peters kennt keiner. Durch die Umbenennung geht ein Teil deutscher Geschichte in Korntal verloren.“ (Nicky Aaron / Hemmingen)

„Ich bin dafür, dass die Straße umbenannt wird, obwohl mir die Firmen Leid tun, die so viel Geld bei einer Umbenennung bezahlen müssen. Carl Peters war ein Rassist, ein Kolonialist und ein Mörder. Er hat in Ostafrika die Afrikaner versklavt, vergewaltigt, umgebracht und mies behandelt, als wären die Afrikaner Tiere oder Gegenstände. Ein Spruch von ihm war „Heute noch keinen Neger geschossen?“. Ich bin noch dafür, weil er seine schwarze Geliebte und seinen Diener aufhängen ließ, deren Familien auspeitschte und die Dörfer der Familien abbrennen ließ.“ (Maria/ Korntal)

Wir bedanken uns bei der Stadträtin Frau Frohnmaier für das Gespräch, bei den Firmen ETL, shirtprint24 und KFZ Bayer sowie dem Archivar der Stadt Herrn Brunotte, bei Herrn Bögel, dem Sprecher der Eigentümergemeinschaft Carl- Peters-Straße und dem Bürgermeister der Stadt Korntal-Münchingen Herrn Dr. Wolf für ergänzende Informationen.

 

Fotos: Sonja Bub, Kl. 8b

Projektleitung: Dagmar Müller-Buchalik
 
                           
                           
                           
                           

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